| Reviews: Gregor M. Lepka | |
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Gregor M. Lepka: Zarte Notationen sind das, aus einer Achtsamkeit heraus geschrieben, die den Dingen ihren Raum, ihre Zeit lässt. Unprätentiös setzen sich die Gedichte Gregor M. Lepkas, Wort für Wort, wie Markierungen in Raum und Zeit. Schön, die Interdependenz von Innerseelischem und Außerseelischem, zutiefst lyrischen Themen. Auch sind Zitate in diesem Band vorhanden, von Waltraud Seidlhofer, Michael Hamburger und anderen, sie erweitern den Kommunikationsprozess um diese intertextuelle Note. |
| Reviewed by Petra Ganglbauer, 8 December 2009 |
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Der Gestus, den Gregor M. Lepka in vielen seiner Gedichte anwendet, ist vergleichbar mit einer in den Raum der Poesie transferierten „tangentialen Abbiegung“. Der Lyriker, zu dessen besonderem Geburtstag auch ein Podium-Porträt erschienen ist, peilt in Zeilen wie „Wenig nur über dem See“, „An der Zeit vorbei“, „Schon ausgezogen“, „Gedacht, über die Dinge nachgedacht“ im 1. Teil seines Buches jenen schmalen Grat an, auf dem der Welten-Wandelnde die Dinge nicht mehr ins Visier nimmt, nicht abbildet, nicht zu besitzen sucht. Im Lauf des Buches jedoch, vornehmlich in Teil 2, der auch mit zahlreichen Hommagen ausgestattet ist, die auf den poetischen oder vielmehr topografischen Kontext des Autors schließen lassen, findet die Gedankenlyrik ihre Rückbindung im Materiellen, wird greifbarer auch: „ÜBER DEN HÜGEL HINAUS“; „DIE SPRACHE“. Dennoch umspannen auch diese Texte das Unfassbare, suchen ihm Markierungen abzuringen. Letztlich geht es um die Existenz schlechthin und Teil 3 versammelt „Reaktionsgedichte“, verstärkende Notationen zu Zitaten von Elazar Benyoetz. |
| Reviewed by Petra Ganglbauer, 16 December 2011 | |
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